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VNG AG fest verwurzelt in Sachsen

Unternehmen feiert 60. Jubiläum / Besondere Stärke: Regional aufgestellt

Am 29. Juni feiert die VNG Verbundnetz Gas AG in Leipzig ihren 60. Geburtstag. Dieses runde Jubiläum ist nicht irgendein Ereignis im Laufe der Jahre, sondern gerade für VNG verbindet sich damit eine Geschichte, die ihresgleichen sucht. Von Anfang an in Ostdeutschland verwurzelt, unterlag VNG in ihrer Gesamtentwicklung zwei gesellschaftlichen und ökonomischen Strömungen und Systemen: Bis in die Wendezeit der sozialistischen Planwirtschaft in der DDR, ehe am 1. April 1990 die Herauslösung des VEB Verbundnetz Gas aus dem Gaskombinat „Schwarze Pumpe" abgeschlossen wurde und damit die Selbständigkeit des Betriebes gegeben war. Zwei Tage vor Inkrafttreten der Wirtschafts- und Währungsunion zwischen den damals noch zwei deutschen Staaten erfolgte die Umwandlung des VEB Verbundnetz Gas in die Verbundnetz Gas Aktiengesellschaft – als erstes vollständig privatisiertes Unternehmen Ostdeutschlands.

Mit Dr.-Ing. Klaus-Ewald Holst an der Spitze begann für VNG eine einzigartige Kreation, die immer das Ziel hatte, sich erfolgreich in der Energiebranche zu behaupten und gleichzeitig zukunftsfähige Arbeitsplätze zu schaffen und zu sichern. Weit darüber hinaus war und ist es für VNG Aufgabe und Verpflichtung zugleich, zusammen mit engagierten Bürgern ebenso Verantwortung für das Gemeinwohl zu übernehmen. Ob im Verbundnetz der Wärme, im Verbundnetz für kommunale Energie, in der Initiative VNG-Campus, bei der Förderung des Deutschland-Stipendiums, im Deutsch-Russischen Rohstoff-Forum, in der Wissensfabrik Unternehmen für Deutschland und nicht zuletzt mit der VNG-Stiftung – überall engagiert sich die VNG Verbundnetz Gas AG in Projekten, die Kunst, Kultur, Wissenschaft, Bildung, Soziales und Hochschulen voranbringen sollen.

Ende August 2010 übergab VNG-Chef Holst seine Amtsgeschäfte an Dr. Karsten Heuchert. In seiner sechsjährigen Amtszeit führte der Jurist und Volkswirt den Gas-Konzern souverän durch eine schwierige Zeit. Seit der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/09 sind die Gaspreise deutlich gefallen. Es ist sein Verdienst, dass das Unternehmen VNG bis heute als Ganzes erhalten blieb.

Ulf Heitmüller ist seit dem 1. Oktober 2016 Vorstandsvorsitzender der VNG – Verbundnetz Gas AG. Er zeigt sich überzeugt, dass Erdgas und die Gasinfrastruktur mit Blick auf das Gelingen der Energiewende eine entscheidende Rolle spielen werden. „Erdgas kann mit all seinen Vorzügen zu einer günstigen und effizienten CO2-Reduzierung beitragen. Der zukünftige Energiemix wird daher ein Mix aus erneuerbaren Energien und Erdgas sein. Darüber hinaus sind unsere Netze und Speicher bestens dafür geeignet, erneuerbare Energien zu speichern und zu transportieren. Das macht sie zur Kerninfrastruktur der Energiewende", betonte Heitmüller.