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"Überholen ohne einzuholen"

Dieses vor 60 Jahren proklamierte Ziel der DDR sollte die Überlegenheit des Sozialismus gegenüber dem Kapitalismus deutlich machen. Doch es war unerreichbar. Neutrino-Präsident Holger Thorsten Schubart stellt heute vor seinen heroischen Vorstellungen zur Zukunft der Weltenergiepolitik dieses Zitat des damaligen Staatsratsvorsitzenden Walter Ulbricht. Und er möchte damit beweisen, dass es funktioniert, wenn man es richtig macht.

Mit Neutrino verfolgen Sie neuerdings auch Mobilitätskonzepte. Wie weit sind Sie damit?
Holger Thorsten Schubart: Ja, das stimmt. Im September 2016 wurde Neutrino als Fahrzeugmarke im EU-Register für geistiges Eigentum registriert. Auch im europäischen Patentregister wurde im gleichen Monat Neutrino Deutschland mit seiner ersten Folie aus Metall veröffentlicht. Die Folie, die sog. N-Foil, ist der kleinste Baustein und in naher Zukunft in jeder beliebigen Größe nach oben skalierbar. Wir können nämlich anders als bei der Photovoltaiktechnologie unsere Zellen übereinanderstapeln.

Was ist beim Neutrino-Konzept anders als bei herkömmlichen Elektroautos?
Holger Thorsten Schubart: Wir brauchen eine grundlegende Veränderung, einen Paradigmenwechsel in der Technologie, um Elektroautomobilität für die Zukunft attraktiv und ehrlich zu gestalten. So wie es jetzt läuft, und entschuldigen Sie bitte meine harten Worte, ist das Modell der Elektroautomobilität doch eine Verdummung der Bevölkerung – und sofern der Strom nicht alternativ erzeugt wurde, ein Betrug zum Nachteil von Umwelt und Verbraucher und völlig am Bedarf vorbei.
Damit ein derzeitiges Elektroauto 100 km fahren kann, müssen irgendwo in einem Kraftwerk 10, 20 oder 30 Liter Öl oder andere fossile Brennstoffe verbrannt werden, und die Energie daraus wird dann noch über hunderte Kilometer transportiert. Da kann die Energiebilanz nicht stimmen, das muss doch jeder auf den ersten Blick erkennen. Dann wäre es ehrlicher, den Kraftstoff weiterhin direkt in den herkömmlichen Motoren zu verbrennen. Der einzige Unterschied ist doch, dass die Emission wo anders anfällt, aber der Nachteil für die Umwelt wird durch diese Art der Elektroautomobilität nicht aufgehoben, sondern nur verlagert. Wenn wir ein ehrliches Elektromobilitätskonzept entwickeln wollen, muss die Energie 100 % durch nachhaltige Alternativen erzeugt werden oder eben völlig anders. Strom durch Verbrennung von fossilen Brennstoffen wird man in einigen Dekaden nicht mehr benötigen.

Worauf beruht Ihr Fahrzeugkonzept?
Holger Thorsten Schubart: Das Neutrino Energie Fahrzeugkonzept beruht auf einer autarken Konzeption. Im Grunde genommen arbeiten wir an einem Solarfahrzeug ohne Reichweitenbegrenzung. Der Unterschied zu der herkömmlichen bekannten Solartechnik (Photovoltaik) ist jedoch, dass wir nicht den sichtbaren Bereich des Strahlungsspektrums der Sonne verwenden, sondern insbesondere das nicht sichtbare Strahlungsspektrum, und das 24 Stunden täglich auch bei völliger Dunkelheit, denn ein unaufhaltsamer Strom von kleinsten Sonnenpartikeln steht uns unbegrenzt zur Verfügung, den es nur technisch für die Zukunft zu nutzen gilt.
Bei unserem Neutrino Smart Frame werden der gesamte Rahmen und die gesamte Karosserie des Elektrofahrzeuges zum Energiewandler dieser Strahlungsenergie werden. Der Vorteil der Neutrino Energiezelle ist aufgrund der Durchdringungstiefe der Strahlung, dass nicht nur zum Licht geneigte Oberflächen, sondern der gesamte kubische Raum fast aller Bauteile zum Energiewandler werden können. Bereits im ersten Fahrzeugmodell, Bezeichnung: „π1" (Pi = die unendliche Zahl), der geplanten eigenen Neutrino Elektrofahrzeugserie werden daher Fahrzeugrahmen sowie der überwiegende Teil der Karosserie (bestehend aus hochverdichteten Kohlenstoff Derivaten) gleichzeitig so ein Energiewandler sein. Fast das gesamte Fahrzeug wird damit zur Energiewandelzelle. Inwieweit anfänglich trotzdem noch eine herkömmliche Batterie als sog. Energiepuffer Verwendung findet, hängt vom Wirkungsgrad und der Leistung der Energiezelle des Fahrzeugs ab. Insbesondere während der Beschleunigung oder bei Volllastfahrten eines solchen Fahrzeuges wird anfänglich noch mehr Energie verbraucht, wie in der Zelle gewandelt werden kann. Für diesen Fall werden zu Beginn noch kleinere herkömmliche Batterien eingesetzt, um so diese Energiebedarfsspitzen oberhalb eines moderaten Dauerbetriebes abzudecken. Solche Karosserien werden dann auch nicht mehr herkömmlich gefertigt, sondern die Herstellung erfolgt in der Zukunft über spezielle sehr große 3D-Drucker. Hierzu gab es bereits in den letzten Monaten sehr vielversprechende Tests mit Herstellern in den USA.
Auch werden die Neutrino Elektrocars (die Pi-Serien), was Sie verwundern mag, immer noch über einen sog. Plug in Stecker verfügen, diesen aber – und das ist die Besonderheit – nicht mehr um Energie in die Fahrzeugbatterien einzuspeisen, so wie es noch bei herkömmlichen Elektrofahrzeugen notwendig ist, sondern dann, um überschüssige Energie der fahrzeugeigenen Energiewandelzelle ins Strom- oder Hausnetz einzuspeisen. Strom wird nicht genommen, sondern Strom wird dann gegeben! Das nennen wir ein ehrliches und gelungenes Elektromobilitätskonzept der Zukunft.

Wann glauben Sie, ist die Welt für Neutrinos als Energieressource bereit?
Holger Thorsten Schubart: Wir stehen vor großen globalen Herausforderungen. In ein paar Tagen ist die Präsidentenwahl in den USA, und die meisten Europäer sollten sich nicht wundern und am Wahltag ein schmerzhaftes Erwachen haben, denn meiner Meinung nach, wird es einen unerwarteten Wahlsieg geben, einen für Hoffnung und Erwartung auf Veränderung, den wir als Europäer nicht unbedingt nachvollziehen können.
Bei den Menschen besteht ein großer Wunsch nach Aufbruch und Wandel, und ich glaube, dass unsere Zeit genau diesen auch braucht. Verkrustete Strukturen in nahezu allen Bereichen der Gesellschaft, auch in Technologien, müssen aufgebrochen werden, und wir müssen mit Mut neue Wege beschreiten. In den USA gibt es z. B. in Bezug auf die Wandlung nicht sichtbarer Sonnenstrahlung, z. B. auch Neutrinos als Energieressource der Zukunft, sehr spannende Ansätze, nicht von unbedeutenden Stellen, sondern immerhin gleich vom US-Department of Energy.

Was kann Deutschland aus Ihrer Sicht zur Erneuerung tun?
Holger Thorsten Schubart: Deutschland sollte in neuen Technologien auch endlich wieder Vorreiter sein und das wieder verkörpern, wofür vorherige Generationen bewundert wurden; etwas anzupacken und aufzubauen. Wir alle haben die Verantwortung für das Leistungsvermögen unserer Gesellschaft. Leistungsvermögen ist abhängig von Energie, und wünschenswert wäre es dabei, auch nicht mehr so sehr von Dritten abhängig zu sein, insbesondere nicht abhängig von öl- und erdgasfördernden Ländern. Bei den überwiegenden kriegerischen Konflikten dieser Welt geht es um geopolitische Interessen, Verteilungskämpfe und Sicherung von Reserven an Bodenschätzen.
Darüber hinaus haben wir Verantwortung für unser Klima und haben uns dafür die Verringerung des Schadstoffausstoßes auf die Fahne geschrieben. Viele Bemühungen in den verschiedensten Bereichen gehen schon in die richtige Richtung. Das ist aber lange noch nicht ausreichend. Einige der Innovationen wurden in der Vergangenheit versucht abzuwürgen, weil Änderungen immer auch mit tiefen Einschnitten und einer Umverteilung einhergehen. Auch unsere Technologie wird nicht unterstützt und gefördert. Ein Teil unserer Wissenschaftler musste sich bis zur Vergabe des Nobelpreises 2015 gar gefallen lassen, als Spinner und Betrüger angeprangert und verleumdet zu werden. Es darf in einer fortschrittlichen Gesellschaft unseres Jahrhunderts doch niemals dazu kommen, dass Wissenschaftler welche eben neue Lösungsansätze suchen, die dem Üblichen nicht entsprechen, deshalb in eine persönliche existentiell bedrohliche Situation gelangen, weil andere versuchen, auch mit unlauteren Mitteln aus welchen Gründen auch immer die Vergangenheit zu bewahren. Was dann nämlich passiert, ist, dass diese neuen Technologien in andere Kontinente und Länder abwandern und dort auf fruchtbaren Boden fallen und wir hier in Deutschland am Ende überholt werden ohne selber einzuholen, nur, weil wir nicht bereit waren die Zeichen der Zeit richtig zu deuten und hier bei uns in Deutschland die notwendigen Strukturen zu schaffen. Bei einem so bedeutenden Industriezweig wie Energie- und Elektrotechnologien muss Deutschland bereit sein, für die Visionen der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts die Grundsteine zu legen, und wirklich alles in Bewegung zu setzen, um vielversprechende Ansätze im Land zu behalten und deren Entwicklung zu fördern.

Bis wann wird sich die Neutrino-Technologie ganz durchgesetzt haben?
Holger Thorsten Schubart: Veränderungen gehen immer mit den Bedürfnissen der Menschen einher und natürlich mit dem Einsatz, den man bringt, wie Manpower und Geld, um diesen Bedürfnissen gerecht zu werden. Ich glaube, dass uns der Bedarf viel schneller zwingen wird, als wir es uns heute vorstellen können, auch wenn es für industrielle Lösungen mit unserer Technologie sicher noch Jahrzehnte dauern wird. Der Weg ist das Ziel mit allen seinen kleinen erfolgsversprechenden Ergebnissen.
2050 sollte das Ziel sein, dass die Welt für die Erzeugung von Energie auf die treib-hausgaserzeugende Verbrennung von fossilen Brennstoffen ganz verzichten kann.
Heute verstehen wir die Neutrino-Technologie als eine mögliche sinnvolle Ergänzung der bereits bestehenden alternativen Energietechnologien. Zusammen mit unseren Partnern werden wir weiter zielstrebig unseren Weg gehen, unseren Beitrag zum Aufbruch in eine stabilere Welt leisten und dabei versuchen, den Wirtschaftsstandort Deutschland dadurch zu festigen, dass wir möglichst viele Unternehmen – insbesondere auch aus den neuen Bundesländern – mit in die weitere Entwicklung und Umsetzung einbinden.
www.neutrino-energy.com

(Advertorial der Neutrino GmbH)