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Mit Tradition und Innovation auf internationalen Märkten unterwegs

„Kurbelwelle“ und „Schmiedewerke“ sind seit Jahrzehnten ein wichtiger Arbeitgeber in Wildau

 

Die Gröditzer Kurbelwelle Wildau GmbH und die Wildauer Schmiedewerke GmbH & Co. KG prägen seit vielen Jahren das Gesicht der Kleinstadt Wildau im Dahme-Spreewald-Kreis. Die Unternehmen verbinden Tradition mit Innovation.

Die industrielle Geschichte Wildaus reicht bis ins Jahr 1897 zurück, als am Ort das seinerzeit modernste Werk zur Herstellung von Dampflokomotiven errichtet wurde. Schon 1914 nahm die erste Schmiede in Wildau ihren Betrieb auf und die eigentliche Gesenkschmiede – ausgestattet mit einem der größten und mittlerweile auch modernsten Gegenschlaghämmer Europas – produziert seit 1974.

Bis heute gilt die Schmiede deshalb als das wichtigste Traditionsunternehmen in der Hochschulstadt Wildau. Die erste Kurbelwelle wurde 1956 in Wildau produziert. Mit einem Erfahrungsschatz von nunmehr 60 Jahren sind Kurbelwellen aus Wildau als Produkte mit höchster Qualität und Präzision weltweit bekannt.

Wildauer Schmiedewerke
Mehr als 100 Mitarbeiter beschäftigt das stark spezialisierte und international orientierte Unter-nehmen. Hier werden Stahlteile vor allem für Großmotoren – wie Kurbelwellen, Nockenwellen oder Schwungräder gefertigt. Die Produkte leisten weltweit in Schiffen, etwa als Pleuelstangen für Schiffsdiesel, oder in Lokomotiven ihre Dienste. Antriebsräder für Kettenfahrzeuge, Elevatorenlinks für die Oil-Tool-Industrie, Rad-bremsscheiben und Kurbelwellen für die Bahntechnik zeugen von der breiten Produktpalette der Brandenburger, die sich damit auch unabhängiger von branchenbedingten Konjunkturschwankungen machen wollen.

Gröditzer Kurbelwelle Wildau
Die Gröditzer Kurbelwelle Wildau GmbH fertigt Großkurbelwellen für 4-Takt-Motoren, Kompressoren, Pumpen und Exzenterwellen mit bis zu einer Gesamtlänge von 12 Meter und einem Fertigteilgewicht von bis zu 25 Tonnen in höchster Qualität. Die Herstellung der schwergewichtigen Rohteile aus hauptsächlich legiertem Stahl erfolgt größtenteils bei einer weiteren Schwesterfirma, der Schmiedewerke Gröditz GmbH.