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Die Opfer der Bombenangriffe werden nie vergessen

Vor 70 Jahren fiel Dresden in Schutt und Asche / Rund 25 000 Menschen starben durch Westalliierte

Beim angloamerikanischen Bombenhagel, der ab dem späten Abend des 13. Februar 1945 auf Dresden niederging, verloren bis zu 25 000 Menschen ihr Leben. Die barocke Stadt fiel zu großen Teilen in Schutt und Asche. Prachtbauten wie Semperoper, Residenzschloss oder Zwinger wurden zerstört; die Frauenkirche stürzte am 15. Februar in sich zusammen. Seitdem ist Dresden eines der Symbole weltweit für die Grauen des Krieges, aber auch für Versöhnung und Frieden. So wurde die wiederaufgebaute Semperoper am 13. Februar vor 30 Jahren festlich eingeweiht.

In Erinnerung und Gedenken an die verheerenden Luftangriffe vor 70 Jahren riefen Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich und sein Stellvertreter, Wirtschaftsminister Martin Dulig, die Dresdnerinnen und Dresdner sowie Gäste der Stadt auf, sich ganz in diesem Sinne an friedlichen Aktionen wie der Menschenkette zu beteiligen. „Wenn wir an die Zerstörung Dresdens denken und der Opfer gedenken, denken wir auch daran, wer diesen Krieg angezettelt hat, der unermessliches Leid für Millionen Menschen und ganze Völker brachte“, sagten Tillich und Dulig. Der 13. Februar sei ein Tag des mahnenden Gedenkens, aber auch ein Tag, um ein kraftvolles Zeichen zu setzen gegen gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und den Missbrauch des Datums durch Rechtsextremisten. Es gehe auch um ein „klares Signal für Weltoffenheit, Menschlichkeit und Solidarität mit denen, die heute auf der Flucht sind vor Krieg, Elend und Gewalt“