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Mit den Folgen der Flut noch Jahre zu tun

Von Carsten Wulfänger (CDU), Landrat des Landkreises Stendal, Sachsen-Anhalt

Am 5. Juni 2013 um 8 Uhr habe ich für den Landkreis Stendal den Katastrophenfall ausgerufen. Am 2. Juli 2013 um 12 Uhr habe ich den Katastrophenfall aufgehoben. Diese 28 Tage haben den Landkreis nachdrücklich geprägt – vor allem im ostelbischen Gebiet.

Auch noch nach der Aufhebung des Katastrophenfalls begleiten uns die vielen großen und kleinen Probleme, die diese Flut mit sich gebracht hat, täglich neu. Ich schätze ein, dass wir alle mit den Folgen Jahre zu tun haben werden.

Der Stab „Wiederaufbau“, dessen Gründung ich bereits Mitte Juni veranlasst hatte, arbeitet seit dem 2. Juli kontinuierlich an verschiedensten Aufgabenschwerpunkten. Aus Sicht des Landkreises Stendal habe ich in einer ersten Auswertung folgende Schlussfolgerungen aus dem Hochwasserereignis 2013 gezogen: Anhand der Prognosen war sehr schnell klar, dass das Hochwasser die Dimension von 2002 übersteigen würde. Diese schwankten für Tangermünde zwischen 7,90 und 8,40 Meter. Der Höchststand hatte im Jahr 2002 bei 7,68 Metern gelegen.

Im Juni 2013 kamen unglücklicherweise zwei Hochwasserwellen zusammen. Die eine war die der Elbe aus Tschechien und die andere kam von der Saale. Für ein derartiges Szenario gab es keine Berechnungen.

(Den vollständigen Text lesen Sie im "mdw"-Sommerheft 2013)