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Mit hochveredelten Bioprodukten beim Energiewandel der Zukunft in Deutschland mitmischen

Während der Jahrhundertflut 2002 wurde der Grundstein für das modernste Zellstoffwerk Europas gelegt.

2002, ein Jahr von Fluch und Segen. Mitten im August, während über Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Niedersachsen, die größte Flutwelle des Jahrhunderts schwappt, rüstet man sich auf dem Gelände der einst größten Industriebaustelle der DDR, dem Kernkraftwerk Stendal, für die Grundsteinlegung der Zellstoff Stendal GmbH.

Was hier am 30. August vor zehn Jahren seinen Lauf nahm, gehört heute noch immer zu den industriellen Leuchttürmen in den neuen Bundesländern, ist eine große Innovation für Deutschland und wäre ohne die politische Wende nicht gekommen.

Wolfram Ridder, Vize-Präsident der amerikanisch-kanadischen Mercer International Group, zu der das Stendaler Zellstoffwerk, dessen Schwesterwerk in Blankenstein in Thüringen und ein kanadisches Werk gehören, war als Geschäftsführer während der Ansiedlung und Errichtung vor Ort. Er kennt die Situation der Zellstoffindustrie in der alten Bundesrepublik, weiß, welche technologischen und umweltseitigen Herausforderungen diese Branche schon immer hatte, und packte mit an, als sich mit der deutschen Einheit vor 22 Jahren neue Chancen und Möglichkeiten einer Reformierung der deutschen Zellstoffindustrie ergaben. Bis vor acht Jahren Zentraleuropas modernster und größter Hersteller von Marktzellstoff in der Nähe der sachsen-anhaltischen Kreisstadt Stendal zu produzieren begann, war es ein langer und zuweilen steiniger Weg. Aber das, was seit 2004 aus den Produktionsanlagen herauskommt, ist Innovation und Zukunft zugleich.

(Die vollständige Reportage lesen Sie in der mdw-Ausgabe 09/10-2012)