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Das Magazin der deutschen Wirtschaft für Innovation und Zukunft!

Das wirtschaftspolitische Nachrichtenmagazin "mdw" (17. Jahrgang/2018) gehört zu den bedeutendsten Zeitungsneugründungen im jungen Verlauf des 21. Jahrhunderts in Deutschland.

mdw engagiert sich seit mehr als 15 Jahren für die innere Einheit Deutschlands. Wir wissen, dass die noch immer nicht vollständig gelungen ist. Damit die gelingt, dafür wollen wir auch 2018 mit aller Kraft weiter unvermindert arbeiten.

Ministerpräsidenten in Bad Schmiedeberg: "Der Osten Deutschlands braucht weiter besondere Unterstützung"

Bund siedelt in Leipzig Hauptsitz des Fernstraßen-Bundesamts an

Leipzig wird Hauptsitz eines neuen Fernstraßen-Bundesamtes. Dieses Amt übernimmt die hoheitlichen Aufgaben für Bundesautobahnen in ganz Deutschland – u.a. Planfeststellung und Plangenehmigung, Widmung, Umstufung und Einziehung.
Zum 1. Januar 2021 geht die Verwaltung von hoheitlichen Aufgaben bei den Bundesautobahnen von den Ländern auf den Bund über. Sitz der für Planung, Bau, Erhaltung und Betrieb der Bundesautobahnen dann zuständigen neuen Infrastrukturgesellschaft wird Berlin sein. Ebenfalls wurde entschieden, dass die Niederlassung Ost (zuständig für Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen) in Halle (Sachsen-Anhalt) angesiedelt wird. Eine der drei Außenstellen dieser Niederlassung erhält Sachsens Landeshauptstadt Dresden.

Das neue Fernstraßen-Bundesamt soll insgesamt bis zu 400 Mitarbeiter erhalten, welche auch in Außenstellen beschäftig sind.

Verkehrsminister Martin Dulig (Sachsen): „Wir haben lange dafür geworben, dass Leipzig Sitz dieser neuen Bundesbehörde wird. Leipzig ist nicht nur auf Grund seiner geografischen Lage in der Mitte Deutschlands ein hervorragender Standort, sondern auch über seine sehr gute Anbindung schnell erreichbar. Zudem spielen das universitäre und wissenschaftliche Umfeld und ebenso die Tatsache, dass Leipzig ein wichtiger Gerichtsstandort ist, eine wichtige Rolle."

Ministerpräsident Dietmar Woidke (Brandenburg): "Damit kommt eine wichtige Bundeseinrichtung in den Osten Deutschlands. Das habe ich gemeinsam mit den anderen ostdeutschen Ländern immer gefordert. Dennoch bleiben die ostdeutschen Länder bei Bundeseinrichtungen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen strukturell benachteiligt - bezogen auf die Einwohner haben wir nur ungefähr die Hälfte entsprechender Stellen. Wir müssen weiter intensiv daran arbeiten, damit sich das ändert. Das gilt zum Beispiel ganz besonders für die Strukturentwicklung der Lausitz. Ein wichtiger Schritt wäre zum Beispiel die Errichtung eines Fraunhofer-Instituts für Speichertechnologie in der Brandenburger Lausitz. Der Koalitionsvertrag sieht ein solches Institut mit industrienaher Forschung vor und sagt, dass Deutschland wieder Standort für Batteriezellenproduktion werden soll. Unsere Region ist für eine solche Aufgabe bestens geeignet. Uns muss klar sein: Jede staatliche Einrichtung - ob nun mit Bundesadler oder Brandenburger Wappen an der Haustür - schafft Stabilität und gibt den Menschen Sicherheit. Es geht nicht nur um Arbeitsplätze, es geht auch um unsere Demokratie."

Verkehrsministerin Kathrin Schneider (Brandenburg): „Ich freue mich, dass wir uns mit unseren Vorschlägen für zwei Dienststellen im Land durchsetzen konnten. Das ist vor allem für Cottbus und die Lausitz insgesamt ein gutes Signal. Mit dem geplanten Sitz des Fernstraßenbundesamtes in Leipzig ergeben sich zukünftig auch neue Verkehrsbeziehungen in der Region. Damit wird beispielsweise auch der Ausbau der Bahnlinie zwischen Cottbus und Leipzig wichtiger."

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (Mecklenburg-Vorpommern): „Wir haben gemeinsam gegenüber der Bundesregierung deutlich gemacht, dass der Osten weiter eine besondere Unterstützung braucht. In den 28 Jahren seit der Deutschen Einheit ist viel Positives entstanden. Aber wir haben nach wie vor Rückstand bei Wirtschaftskraft, Arbeitslosigkeit und Löhnen. Der Solidarpakt II läuft Ende 2019 aus. Dann brauchen wir ein neues Programm für strukturschwache Regionen“, sagte Schwesig im Anschluss an die Konferenz im sachsen-anhaltinischen Bad Schmiedeberg. „Es geht nicht darum, Ost und West gegeneinander auszuspielen. Unser Ziel ist eine besondere Förderung strukturschwacher Regionen in Ost und West“, betonte Schwesig. 

Eine gemeinsame Forderung der Regierungschefs sei, dass mehr Behörden und Einrichtungen des Bundes in den ostdeutschen Ländern angesiedelt werden. „Wir haben die Bundesregierung gebeten, die ostdeutschen Länder bei der Ansiedlung der neuen Infrastrukturgesellschaft, des Fernstraßenbundesamtes und des Kompetenzzentrums für Holz zu berücksichtigen. Für das Kompetenzzentrum wäre Mecklenburg-Vorpommern ein sehr guter Standort."

Zukunft Orthopädie 2030

Prof. Dr. med. Christoph Hubertus Lohmann, Direktor der Orthopädischen Universitätsklinik Magdeburg, hat die Zukunft der Orthopädie 2030 im Blick. Die Uni-Klinik übt für ihn dabei auch eine Leuchtturmfunktion für niedergelassene Ärzte aus.

Foto: mdw/Wannewitz

 

Zukunftsfähige Strukturen mit Leuchtturmfunktion an Orthopädischer Universitätsklinik Magdeburg

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Universitäre Strukturen sind unverzichtbarer Bestandteil der medizinischen Versorgung in unserem Land. Die Universitäten übernehmen als Einrichtungen nicht nur die Ausbildung von Studenten für den ärztlichen Nachwuchs, sondern auch zum Großteil Aus- und Weiterbildungen von Assistenzärzten zu Fachärzten und weitergehenden Spezialisten. In vielen Bereichen ist bereits ein Facharztmangel in der...