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Universitätsmedizin im Clinch

Schwarz-Rot bekennt sich in Sachsen-Anhalt trotz Spardebatte zu den zwei Uniklinik-Standorten Magdeburg und Halle/Saale

Innovation und Zukunft am Universitätsklinikum Halle an der Saale. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) eröffnete hier im Juli zwei neue Einrichtungen: einen Hybrid-Operationssaal sowie das Forschungsprojekt Regionales Herzinfarktregister. Dabei handelt es sich um ein Vorhaben, das die medizinischen Fakultäten Halle und Magdeburg gemeinsam starteten, um die Ursachen dafür zu erforschen, warum Sachsen-Anhalt bundesweit die höchste Sterblichkeit nach Herzinfarkten hat. Laut Haseloff sind das Projekte, die beispielhaft dafür stehen, wie sich die Landesregierung die Zukunft der Unimedizin in Sachsen-Anhalt vorstellt.

Haseloff lobt Halle und erntet trotzdem Protest. In der Spardebatte, die die Landesregierung angestoßen hat, macht die Fragestellung die Runde, ob sich Sachsen-Anhalt künftig zwei Universitätskliniken auf Dauer leisten kann. Vor allem SPD-Finanzminister Bullerjahn bezweifelt das. Die schwarz-rote Koalition hat sich aber vor der Sommerpause vor allem auf Druck der Koalitionsfraktionen im Landtag zu zwei Uniklinik-Standorten im Land bekannt. Haseloff gibt den Hallensern eine Standortgarantie. Zumindest in der vorklinischen Ausbildung des Ärztenachwuchses setzt das Land auf Halle, heißt es auf „mdw“-Nachfrage aus dem Wirtschaftsministerium.

(Den vollständigen Text lesen Sie im mdw-Sommerheft 2013.)