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Kooperation mit der EU

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) hat bei Gesprächen mit Universitätsvertretern in Mailand die Möglichkeiten erörtert (Foto), die bestehende Zusammenarbeit auf weitere Studiengänge auszudehnen und dabei andere Hochschulstandorte in Sachsen-Anhalt einzubeziehen. Er betonte, seine Gesprächspartner hätten ausdrücklich hervorgehoben, dass die italienische Wirtschaft immer wieder auf den wachsenden Bedarf an Absolventen bilingualer (zweisprachiger) Studiengänge verweise.

 

Haseloff warb dafür, trotz zahlreicher Schwierigkeiten den europäischen Einigungsprozess fortzuführen: „Es kommt darauf an, die Handlungsfähigkeit Europas nach innen und außen zu stärken und Probleme im Vorwärtsgehen zu überwinden. Wir können den Nutzen der Europäischen Union dadurch unter Beweis stellen, dass wir Krisen gemeinsam bewältigen und den Platz Europas in der globalisierten Welt behaupten." Als Beispiele guter Zusammenarbeit mit Italien nannte Haseloff die Kooperation mit der Region Lombardei im Europäischen Chemieregionen Netzwerk ECRN sowie die gute Zusammenarbeit mit Museen aus Neapel, Pompeji und Rom bei der Realisierung der Landesausstellung „Pompeji – Nola - Herculaneum. Katastrophen am Vesuv". Daneben bestünden zahlreiche Schul- und Städtepartnerschaften.

Seit dem Wintersemester 2010/11 können Studenten aus Halle und Mailand den Doppelstudiengang belegen. Sie verbringen das erste Studienjahr an ihrer Universität, das zweite dann an der Partneruniversität. Ziel ist die Erlangung von sowohl in Deutschland als auch in Italien anerkannten Studienabschlüssen.