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Wir begrüßen Sie auf der Homepage der mdw Mitteldeutscher Wirtschaftsverlag GmbH und der Redaktion des Magazins der deutschen Wirtschaft für Innovation und Zukunft (”mdw”)!

Das "mdw"-Magazin (15. Jahrgang/2016) gehört zu den bedeutendsten Zeitungsneugründungen im bisherigen Verlauf des 21. Jahrhunderts in Deutschland.

Günther Krause: "Bin Opfer der Russland-Embargo-Politik von Angela Merkel"

Prof. Dr. Günther Krause

Einst unterzeichnete Günther Krause den Einigungsvertrag. Während der Zeit der letzten DDR-Regierung war die heutige Bundeskanzlerin Angela Merkel sogar die Assistentin Günther Krauses (beide CDU). Beide wurden nach der deutschen Einheit im Kabinett Kohl Bundesminister. Krause schied schon 1993 aus dem Kabinett wieder aus und ist seit dieser Zeit in der deutschen Wirtschaft aktiv.

Jetzt musste er für seine Firma IBP GmbH (Information, Beratung, Projektentwicklung) Insolvenz anmelden - und führt dies auf die Embargopolitik der Bundesregierung, der Angela Merkel seit 2005 als Kanzlerin vorsteht, zurück. Gegenüber dem mdw-Magazin sagte Krause:  "Ich bin wohl das prominenteste Opfer des Russlandembargos". Die von seiner Firma entwickelte Technologie sei in Russland gefragt gewesen, dürfe aber wegen des Embargos nicht mehr geliefert werden. "Ich komme mir vor, als hätte uns wie früher in der DDR die Staatliche Plankommission die Bilanz weggenommen", sagte der 63-Jährige. "Sanktionen haben etwas mit Planwirtschaft zu tun, man wird entschädigungslos enteignet."
Gegenüber mdw zeigte sich Krause zuversichtlich, die Insolvenz "in den nächsten 14 Tagen zu beenden". Er verfüge über ausreichend Mittel und Möglichkeiten und über viele Freunde, die bereits Hilfe und Unterstützung bei der Lösung der Probleme zugesichert hätten. Krause unterstützte gegenüber mdw ausdrücklich die Positionen von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) in Bezug zu Russland.

Sollte es ihm gelingen, die IBP GmbH  aus der Insolvenz herauszuführen, werde er seine Geschäftstätigkeit am bisherigen IBP-Hauptsitz in Brandenburg/Havel fortsetzen, sagte er gegenüber mdw.

mdw-Heft Mai/Juni 2016

Titelbild

Um die Netzstabilität dauerhaft zu gewährleisten, braucht es neue Lösungen. Dies muss sektorübergreifend geschehen. Strom, Wärme, Gas und Mobilität werden enger verzahnt. Ostdeutschland wird zum Schaufenster für intelligente Energie.

Grafik: 50Hertz

Flaggschiff für die Energiewende

Boris Schucht, Vorsitzender der Geschäftsführung von 50Hertz:
"Wir stehen heute an der Schwelle zu einer neuen Phase in der Energiewende. Die Erneuerbaren Energien haben sich von einem Nischenprodukt zu einer dominanten Energiequelle entwickelt - insbesondere in unserer Regelzone. Damit die Integration des Erneuerbaren-Stroms sicher und effizient erfolgen kann, sind Innovationen und intelligente Vernetzung erforderlich. Beides planen wir mit WindNODE."

Erfolg muss organisiert werden, sagt ein geflügeltes Wort. Damit die Energiewende in Deutschland erfolgreich wird, braucht sie eine umfassende Vernetzung, bei der alle Systemteilnehmer über ein „Internet der Energie“ in annähernd Echtzeit miteinander kommunizieren. In fünf Modellregionen Deutschlands sollen jetzt innovative Technologien und Verfahren für die Energieversorgung der Zukunft entwickelt und demonstriert werden. Hierfür stellt der Bund in den nächsten vier Jahren Fördermittel von insgesamt bis zu 230 Millionen Euro bereit.

Ostdeutschland wird zum Schaufenster für intelligente Energie

 Die von den ostdeutschen Ländern unterstützte Initiative „WindNODE – Wind in Nordostdeutschland“ zählt zu den Siegern im Wettbewerb „Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende (SINTEG)“, der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ausgeschrieben worden war. WindNODE bezieht ganz Nordostdeutschland ein. Weil der Nordosten in besonderer Weise geeignet ist, zu zeigen, wie die Energiewende vollendet werden kann, haben sich mehr als 70 Projektpartner zusammen getan, die ihre Expertise in das Projekt „WindNODE“ einbringen. Die wissenschaftliche Unterstützung übernehmen dabei renommierte Universitäten und Forschungseinrichtungen. WindNODE steht auch mit assoziierten Partnern über Ländergrenzen hinweg – unter anderem mit dem polnischen Verteilnetzbetreiber Tauron Dystrybucja S.A. – im engen Austausch. Damit verbindet WindNODE führende Unternehmen der Energiewirtschaft, der Informations- und der Kommunikationstechnik (IKT) mit vielfältigen Energieverbrauchern aus Industrie, Gewerbe und Privathaushalten. Die Koordination übernimmt der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, unterstützt durch eine Vielzahl von Partnern aus dem öffentlichen und privaten Bereich.

 

 

Klare politische Bekenntnisse, die Energiewende zu vollenden

Bodo Ramelow (Die Linke), Ministerpräsident Thüringen: „Aufgrund seiner außergewöhnlichen Ausgangslage als Energietransitland ohne Großkraftwerke eignet sich Thüringen in besonderer Weise zur Erprobung der Flexibilisierung der Energienachfrage.“
Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident Brandenburg: „Brandenburg ist Vorreiter beim Ausbau der Erneuerbaren Energien, hat daher selbst ein großes Interesse, dass ein sicherer und effizienter Netzbetrieb trotz schwankender Energieeinspeisung möglich ist.“
Erwin Sellering (SPD), Ministerpräsident Mecklenburg-Vorpommern:
„Damit die Energiewende gelingt, benötigen wir innovative technische Lösungen. Und wir müssen um Akzeptanz für den Umstieg auf die Erneuerbaren Energien werben. Beide Ziele werden verknüpft.“
Reiner Haseloff (CDU), Ministerpräsident Sachsen-Anhalt: „Sachsen-Anhalt bietet große Potentiale bei der Erprobung neuer Ansätze für die Energiewende. Im Mittelpunkt stehen dabei Lösungen für intelligente Energieerzeugung an den großen Standorten.“
Michael Müller (SPD); Regierender Bürgermeister Berlin:„Mit WindNODE als Schaufenster für intelligente Energie können wir es schaffen, das nationale Großprojekt Energiewende den Menschen nicht nur nahezubringen, sondern sie auch zum Mitmachen einzuladen.“
Stanislaw Tillich (CDU), Ministerpräsident Sachsen: „Sachsen ist Energieland und Vorreiter bei der Entwicklung und dem Einsatz innovativer Energietechnologien. Diese müssen eingesetzt werden, um die Erneuerbaren sicher in die Systeme zu integrieren.“

Arktiskonferenz an der TU Bergakademie Freiberg

Das Nordpolargebiet ist wichtig für das Klima und die Artenvielfalt im komplexen System Erde sowie Lebensraum für ethnische Minderheiten. Zugleich verbergen sich dort aber auch ungeahnte Ressourcen. Das rückt die Region hinsichtlich der Sicherung der globalen Rohstoffversorgung verstärkt ins Blickfeld der Politik und Wirtschaft. Welches Potenzial die Artkis aus geologischer Sicht bietet, diskutieren Wissenschaftler, Politiker, Diplomaten und Unternehmensvertreter aus den Arktisanrainerstaaten sowie aus Deutschland vom 9. bis 10. Juni bei der Arktiskonferenz der TU Bergakademie Freiberg in Freiberg.

Liebe Leser,

André Wannewitz
Chefredakteur

Spätestens seit Böhmermanns Satire-Kritik wissen wir, dass gewählte Politiker Probleme im Umgang mit der Pressefreiheit haben. War sein Gedicht, das der TV-Moderator in einer satirischen TV-Show im deutschen Fernsehen vortrug und darin auch Klischees über Türken thematisierte, nun eine Schmähkritik gegenüber dem türkischen Präsidenten oder nicht? Zumindest hat das Hamburger Landgericht Teile dieses Gedichts mittlerweile untersagt.

Dennoch: Keine Geringere als Bundeskanzlerin Angela Merkel persönlich, die im In- und Ausland stets auf das Funktionieren demokratischer Strukturen, auf die Einhaltung der Menschenrechte und auf Meinungsfreiheit setzt, hat von höchster Stelle erst den Anstoß gegeben, Böhmermann vor Gericht zu stellen und der Justiz überlassen, den Vorgang aufzuarbeiten. Sie entsprach damit voll und ganz dem Verlangen des türkischen Staatsoberhauptes Erdoğan, den Merkel in der Vergangenheit selbst oftmals ermahnte, in seinem Land die Menschenrechte zu achten.

Lesen Sie  weiter in der Rubrik Editorial.

 

 

Für den Machterhalt CDU-Ideale aufgegeben

Für den Machterhalt dieses Ehepaares, Sachsen-Anhalts Ministerpräsidenten Dr. Reiner Haseloff und Zahnärztin Dr. med. Gabriele Haseloff (beide CDU), gab die Sachsen-Anhalt CDU langjährige Ideale auf.

Damit Reiner Haseloff im Amt bleiben kann, wurde nach der Landtagswahl 2016 in Sachsen-Anhalt eine Koalition aus CDU, SPD und Grünen geschmiedet. Dabei gab  das Ergebnis der Landtagswahl vom 13. März 2016 durchaus her, andere demokratische Möglichkeiten einer Koalitionsbildung auszuloten. 

Im Thema - Eine politische Betrachtung von mdw-Chefredakteur André Wannewitz

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