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Schaufenster zur Elektromobilität
Die Ministerpräsidenten von Bayern und Sachsen, Horst Seehofer (CSU) und Stanislaw Tillich (CDU), stellten in München die gemeinsame Bewerbung der beiden Freistaaten beim Bund als »Schaufenster Elektromobilität« vor. Das »Schaufenster Elektromobilität« wird vom Bund bundesweit mit 180 Millionen Euro gefördert. Dazu sollen noch Mittel von Ländern, Kommunen sowie den Projektpartnern aus Wirtschaft und Wissenschaft kommen. »Sachsen und Bayern sind schon heute die Vorreiter bei der Elektromobilität. Mit dem Schaufenster Elektromobilität können unsere Freistaaten zu Leitregionen werden«, sagte Sachsens Ministerpräsident, »Dazu nutzen wir Synergien aus Industrie und Forschung. Sie können die Elektromobilität noch schneller alltagstauglich machen - zum Vorteil von Mensch und Natur.«
Wirtschaft muss internationaler werden
Das Thüringer Wirtschaftsministerium hat die Teilnahme von insgesamt 307 Thüringer Unternehmen an internationalen Messen im In- und Ausland im vergangenen Jahr mit rund 900.000 Euro gefördert. „Die Thüringer Wirtschaft muss ihre Präsenz auf wichtigen Auslandsmärkten verstärken und ihre Produkte offensiv vermarkten“, sagte Wirtschaftsminister Matthias Machnig in Erfurt. Der Export sei ein Wachstumstreiber für Wirtschaft und Beschäftigung am Standort Thüringen. „Mit der Außenwirtschaftsförderung wollen wir die Unternehmen deshalb bei der Erschließung neuer Märkte unterstützen.“
Schulterschluss in der Innovationspolitik
Die Zusammenarbeit von Berlin und Brandenburg vor allem im Technologiebereich wird fortgesetzt. Das haben Berlins Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung, Sybille von Obernitz, und Brandenburgs Minister für Wirtschaft und Europaangelegenheiten, Ralf Christoffers, heute bei einem ersten längeren Gespräch vereinbart. Auf der Tagesordnung standen beispielsweise die Weiterentwicklung der Strategie „innoBB“ der beiden Länder und der Technologieregion Berlin-Brandenburg. Nachdem sich die fünf länderübergreifenden Cluster Gesundheitswirtschaft, Energietechnik, Verkehr/Mobilität/Logistik, IKT/Medien/Kreativwirtschaft, sowie Optik (einschließlich der Mikrosystemtechnik) etabliert haben, geht es jetzt darum, diese Cluster gemeinsam zu stärken. Das betrifft auch die Kooperation im Bereich Elektromobilität. Von Obernitz und Christoffers sprachen zudem über die Zusammenarbeit der beiden Wirtschaftsfördergesellschaften Berlin Partner und ZukunftsAgentur Brandenburg.
Windpark mit Wasserstoffspeicheranlage wächst
In Mecklenburg-Vorpommern entsteht derzeit die bundesweit größte Versuchsanlage, um Windenergie künftig über Wasserstoff in größerem Umfang speichern zu können. Der Bau des Windparks Grapzow nahe Altentreptow (Kreis Mecklenburgische Seenplatte), der eine Leistung von 140 Megawatt haben soll, ist zu einem Drittel abgeschlossen, wie Projektleiter Marcus Heinicke von der Ingenieurgesellschaft WIND-projekt (Börgerende) der Nachrichtenagentur dpa sagte. Von insgesamt 28 großen Windrädern seien im ersten Bauabschnitt neun Windräder aufgestellt, die gesamte Fertigstellung werde bis Ende 2012 anvisiert. "Der zweite Bauabschnitt läuft ab Frühjahr, wenn es frostsicher ist", sagte Heinicke.
Größtes Jugendbildungsprojektes der Lutherdekade
Die Evangelischen Akademien Thüringen und Sachsen-Anhalt haben das bundesweit umfangreichste Jugendbildungsprojekt der Lutherdekade gestartet: die „DenkWege zu Luther“. Das Projekt zur philosophischen, kulturellen und religionskundlichen Bildung mit Jugendlichen zum Reformationsjubiläum wurde 2009 in Kooperation mit dem Verein philoSOPHIA e.V. im mitteldeutschen Raum ins Leben gerufen und erfolgreich erprobt. Mit der Förderzusage vom Bundesbeauftragten für Kultur und Medien können sich nun bundesweit Schulen um ganzwöchige Seminare mit Jugendlichen bewerben. Nach den Worten von Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, bieten die „DenkWege zu Luther“ Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, über die Ideen des Reformators Martin Luther intensiver nachzudenken. Dies sei ein wichtiger Beitrag zur Vorbereitung auf das Reformationsjubiläum. „Luther hat vor 500 Jahren die Welt verändert. Wie die Reformation auch in der heutigen Zeit wirkt und was uns Luther heute noch zu sagen hat, können Jugendliche im Rahmen des Projekts herausfinden."
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